Artikel zur Berufsunfähigkeitsversicherung: Keine Arbeit – kein Einkommen

Wer aus Krankheitsgründen berufsunfähig wird, der erhält auch kein Einkommen mehr aus dem ausgeübten Beruf. Die Frage stellt sich nun, wie soll die Miete, Kleidung, Essen und Sonstiges bezahlt werden? Der gewohnte Lebensstandard ist in Gefahr. Damit es nicht zu einem finanziellen Zusammenbruch kommt, ist die Rente aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung sehr hilfreich. Denn ansonsten droht eine Lücke bis zum Beginn der staatlichen Altersrente.

Ein Viertel der arbeitenden Bevölkerung ist betroffen

Statistisch gesehen wird jeder vierte Berufstätige hierzulande im Laufe des Arbeitslebens von Berufsunfähigkeit betroffen. Dabei spielt es keine große Rolle, ob es sich um Bürotätigkeit oder körperlicher Tätigkeit handelt. Die Gründe für Berufsunfähigkeit sind vielschichtig. Ganze vorne auf der negativen Hitliste stehen Krankheiten wie Burnout oder Depressionen, gefolgt von Erkrankungen am Skelett oder Unfälle. Das führt zu der Schlussfolgerung, dass die BU für jeden berufstätigen sinnvoll ist.

Staatliche Unterstürzung reicht kaum aus

Das Limit der Krankengeldzahlung der Krankenversicherung endet nach 72 Wochen. Zudem gibt es lediglich 70 Prozent des letzten Bruttolohns. Eine staatliche Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es nicht. Der Staat bezeichnet das als Erwerbsminderungsrente, wenn überhaupt nicht mehr gearbeitet werden kann. Das bedeutet, dass zuerst überprüft wird, ob irgendeine beliebige Tätigkeit ausgeübt werden kann. Erst dann wird die Erwerbsminderungsrente ausbezahlt. Die Höhe der geleisteten Zahlungen liegt bei ca. der Hälfte des vorangegangenen Nettogehalts. Diese staatliche Absicherung ist sicherlich kein adäquater Ersatz für das Einkommen des ehemals Berufstätigen. Zu diesem Artikel zur Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es noch weiterführende Informationen.

Welche Vorteile bringt der der Abschluss eine BU-Versicherung mit sich?

Wer rechtzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, ist im Fall des Falles auf der sicheren Seite. Denn die Versicherung zahlt dann jeden Monat eine vereinbarte Rente aus. In diesem Fall hat der Versicherungsnehmer schon bei 50 % Berufsunfähigkeit Anspruch auf die Rentenzahlung und das bereits bei einem sechsmonatigen Berufsausfall. Das Versicherungsunternehmen zahlt dann die volle Rente, die im Vertrag vereinbart wurde, aus. Die tatsächliche Einschränkung ist hierbei nicht ausschlaggebend. Hier wird nicht wie bei der staatlichen Unterstützung auf andere Berufe hingewiesen, die noch ausgeübt werden könnten.

Auf individuelle Bedürfnisse angepasst

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann in der Regel auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Selbst die Rentenhöhe, die im Ernstfall ausgezahlt wird, kann festgelegt werden. Grundsätzlich sollte sich jeder Arbeitnehmer oder Selbstständige über eine Berufsunfähigkeitsversicherung Gedanken machen. Denn der Gesetzgeber schützt nur sehr dürftig vor einer finanziellen Notlage. Die Berufsunfähigkeitsrente vom Staat gibt es nur noch für diejenigen, die vor dem 2.1.1961 geboren wurden.